Letztmalig unter der Leitung von Klaus Reggel fand am 25. Dezember unser Weihnachtskonzert statt. Unser Dirigent hatte wieder ein interessantes und anspruchsvolles Programm zusammengestellt und mit uns den ganzen Herbst über daran geprobt, um es am ersten Weihnachtsfeiertag einem gut gefüllten Saal darbieten zu können. Auch die im Juni gegründete Vorkapelle der Gemeinschaftsjugendkapelle der Musikvereine Jengen, Ketterschwang, Weicht und Westendorf präsentierte ihr Können und animierte das Publikum zum Mitsingen.

Im Rahmen des Konzertes wurden vom Bezirksvorsitzenden Herbert Hofer folgende Musikerinnen und Musiker geehrt:

Bläserprüfung D1

  • Franziska Wind (Fagott)

Bläserprüfung D3

  • Isabell Anwander (Querflöte)

Ehrung für 10-jährige Tätigkeit

  • Isabel Adler
  • Rebecca Lieb
  • Miriam Hornig
  • Susanne Hornig

Ehrung für 40-jährige Tätigkeit

  • Anton Geisenberger

Anton Geisenberger begann seine musikalische Laufbahn in seinem Heimatort Markt Leeder. Im dortigen Musikverein lernte er zunächst Querflöte, spielte später aber auch Saxophon. Als er sein Haus in Westendorf bezogen hatte, verlegte er seinen musikalischen Mittelpunkt in seinen neuen Heimatort, worüber wir aus folgenden Gründen sehr glücklich sind: Der Toni war und ist nicht einfach nur ein Musiker der Trachtenkapelle, wo er von Piccolo über Querflöte auch sämtliche Ableger des Saxophonregisters bedient, sondern engagierte sich darüber hinaus immer sehr für unseren Musikverein: Sechs Jahre hatte er den Posten des ersten Vorstands inne und war in dieser Zeit neben der normalen Organisationsarbeit auch verantwortlich für die Durchführung des Bezirksmusikfestes 1999. Nachdem er den Vorstandsposten in jüngere Hände übergab, war er weiterhin als Schriftführer in der Vorstandschaft tätig. Aber auch heute, ohne Vorstandschaftsposten, ist er immer zur Stelle, wenn organisatorische, musikalische oder handwerkliche Hilfe gebraucht wird. Dann spielt er halt mal die große Trommel beim Festzug - obwohl er an Querflöte oder Piccolo wesentlich weniger zu schleppen hätte - oder sammelt Daten für unser Archiv und die Chronik oder hilft mit bei Auf- oder Abbau für Veranstaltungen. Alles in allem kann man den Toni als einen beschreiben, dem die Musik und unser Musikverein sehr am Herzen liegt und auf den man sich hundertprozentig verlassen kann.

Lieber Toni, wir hoffen, wir haben dich noch lange in unseren Reihen, als Musiker, als Ratgeber, als Helfer und natürlich als Musikkollegen!

20191225 210655 Weihnachtskonzert

IsabelAm 16.11.2019 hat unsere junge Flötistin Isabell Anwander die D3-Prüfung abgelegt und bestanden. Schon länger zeigt sich Isabell als sichere und qualifizierte Musikerin, die ihre Solostellen und ganze Flötensoli souverän meistert.

Die Vorbereitung auf die D3 Prüfung erfordert ein hohes Maß an Disziplin beim Lernen der theoretischen Inhalte, beim Üben für die Gehörbildungsprüfung und beim Vorbereiten der praktischen Prüfung. Hier wird musikalisches Wissen und Können auf schon recht hohem Niveau verlangt. In den meisten Musikkapellen musizieren nur wenige, die sich dieser Herausforderung gestellt haben und somit freuen wir uns, dass wir eine weitere Musikerin mit dieser Qualifikation in unseren Reihen haben.

Liebe Isabell, wir gratulieren dir zu diesem Erfolg und freuen uns auf viele weitere musikalische Stunden mit dir in unserer Trachtenkapelle. Eine großartige Leistung!

2019 tkw festspielhaus 6 webBereits zum zweiten Mal durften wir am 22. September 2019 bei dieser traumhaften Kulisse am Festspielhaus Füssen zum Frühschoppen aufspielen. Mit Sicht über den klaren Forggensee hinüber zu den Königsschlössern und dem beeindruckenden Alpenpanorama macht das Musizieren gleich noch viel mehr Spaß! Und welche Stücke wären hier passender als unser "Allgäuer Heimat Marsch" oder der "Kaiserin Sissi Marsch"?
Nach dem Spielen konnten wir uns das wohlverdiente Mittagessen schmecken lassen und hatten auch noch Zeit die Aussicht bei einem kleinen Spaziergang (oder einem Nickerchen) auf uns wirken zu lassen.
Im Gegensatz zum letzten Jahr, stand am Nachmittag dann auch die Schiffsrundfahrt auf dem Forggensee auf dem Programm, bevor es wieder zurück ins schöne Westendorf ging. (FW)

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Nach vielen Proben war es nun endlich soweit: Am Freitag, den 28. Juni 2019 fuhren wir am späten Nachmittag mit dem Bus nach Altenstadt um am LEW-Blasmusikcup teilzunehmen. Per Losverfahren wurde entschieden, dass wir als dritte Kapelle dem Publikum „einheizen“ dürfen. Wir hatten ein besonders abwechslungsreiches Programm mit vielen Highlights erarbeitet. Immer wieder konnten wir den Bogen von traditioneller Blasmusik zur Moderne spannen. So auch gleich zu Anfang, als wir mit dem Marsch „Textilaku“ begannen und gleich im Anschluss mit der Melodie aus „Star Wars“ zu „Highway to Hell“ überleiteten. Das Publikum staunte nicht schlecht, als drei unserer Musiker dazu plattelten. Wer bis jetzt im Publikum noch saß, stand spätestens bei dem Gassenhauer „Vogelwiese“ auf den Tischen. Markus Kohler brachte danach ein besonderes Solo zu Gehör: Er spielte auf dem Alphorn den flotten „Alphornritt“. Für jede Menge Spaß waren auch unsere Schlagzeuger zu haben. Sie zogen sich ein Tutu über und schlugen mit verschiedenen Hämmern zur Amboßpolka. Daraufhin führte uns das Programm in die moderne Blasmusikliteratur: „ Narcotic“ sorgte im Zelt wieder für eine Bombenstimmung. Als unsere Mädels dann im folgenden Lied „Can you English please“ (gesungen von Rainer Hornig) ihre Röcke fallen ließen und dazu in kurzen Hosen plattelten war die Show perfekt. Das Zelt bebte!! Zum Abschluss feierten wir den Abend mit dem bekannten Hit „Tage wie diese“ der Toten Hosen und den zwei Klassikern „We will rock you“ und „We are the champions“ von Queen. Unseren Auftritt rundeten wir dann mit „Wir Musikanten“ ab. Die anderen Kapellen aus Wiedergeltingen, Kellmünz, Scheffau und Lauingen waren natürlich auch bestens vorbereitet und so waren alle gespannt, wer das Herz der Jury für sich gewinnen konnte. Die Zeit des Wartens auf die Bekanntgabe verkürzte der bekannte Tubist Andreas Martin Hofmeir mit seinen Kollegen der European Tuba Power. Bei der Bekanntgabe machte der Musikverein aus Wiedergeltingen das Rennen. Der Abend war unvergesslich und phantastisch einzigartig! Da waren wir Westendorfer Musiker uns einig. Und so feierten wir unseren dritten Platz im Altenstädter Zelt, auf der Busfahrt nach Hause und bis in die frühen Morgenstunden in Westendorf. (MR)

20190628 LEWcup Markus

20190628 LEWcup Plattler

20190628 LEWcup Hotpants

 

Viele solistische Darbietungen lassen das Kirchenkonzert der Trachtenkapelle Westendorf glänzen.

Die Trachtenkapelle eröffnete das Konzert, unter der Leitung von Klaus Reggel, mit der Fanfare „Vita pro Musica“ von Thiemo Kraas. Bereits im zweiten Stück brillierten Daniela Hornig und Franziska Wind bei dem Solo für Oboe und Fagott „Pas des Deux“. Im Anschluss folgte erst das ruhige Lied und dann nach einer kurzen solistischen Passage, gespielt von Klarinettistin Susanne Hornig, das schnelle Allegro aus „Puszta“ von Jan Van der Roost.

Franziska Settele entlockte der Orgel lieblich-melancholische Töne bei „Largo Siciliano“ von Johann Sebastian Bach und bot den Konzertbesuchern so eine klangliche Abwechslung zur Blasmusik.

Darauf folgte ein besonderer Ohrenschmaus. Michaela Ritzel am Flügelhorn und Martin Köpfle am Tenorhorn schwelgten in „Erinnerungen“ von Michael Geisler. Das „Schwestern“- Ensemble bestehend aus Daniela Hornig (Oboe), Susanne Hornig (Klarinette), Theresa Wind (Horn) und Franziska Wind (Fagott) spielten das „Bläserequartett in Es-Dur Op. 8 Nr. 2“ und überzeugten das Publikum bei diesem gefälligen Stück mit sicherem Spiel. Mit „Canterbury Chorale“ von Jan Van der Roost und „Ardross Castle“ aus „Hymn of the Highlands“ von Philip Sparke schickte die Trachtenkapelle ihre Zuhörer gedanklich Richtung Norden.

Danach ließ Franziska Settele wieder die Orgel bei dem von Thomas Adams komponierten Lied „Alla Marcia“ imposant erklingen.

Mit „Music for the Fountain“ von Petr Hapka und „Celtic Crest“ von Christoph Walter neigte sich das Konzert dem Ende zu. Den würdigen Abschluss machte das Trompetensolo „Song of Hope“ von Peter Meechan. Die Solisten Markus Kohler, Stefan und Jürgen Schweiger spielten sehr gefühlvoll und bescherten dem Publikum zum Ende des Konzertes einen unglaublichen Gänsehaut Moment.

Wer bis jetzt ein Stück mit Gesang vermisste, den entlohnte die Zugabe „My heart will go on“, gesungen von Christine Nothelfer. Die Musiker freuten sich im Anschluss sehr über den lang anhaltenden Applaus der Konzertbesucher.

Ein herzliches Dankeschön an alle Zuhörer für die zahlreichen Spenden!

2019 Kirchenkonzert