Ein actiongeladenes Wochenende liegt hinter uns, trotzdem sind alle Teilnehmer - bis auf kleinere Blessuren - wohlbehalten wieder zu Hause angekommen.

Am frühen Freitagnachmittag bereits reiste die Orga-Crew im Schlössle bei Hirschegg an, um die Übergabe der Unterkunft abzuwickeln und danach kamen nach und nach die Ausflügler an. Am Freitagabend nach einer deftigen Nudelparty, unternahmen wir eine Nachtwanderung im Fackelschein und ließen anschließend den Abend bei gemütlichem Beisammensein ausklingen.

Der Samstag war für unser Bergabenteuer reserviert. Fast alle starteten am Vormittag bei Nieselregen und zunächst waren wir uns gar nicht sicher, ob die Veranstaltung überhaupt stattfindet. Doch die drei kernigen Bergführer hatten schon alles vorbereitet und so konnte es an der ersten Station gleich mit Klettern an einer richtigen Felswand und abseilen an einem Überhang starten. Nach einem ca. einstündigen Orientierungsmarsch, bei dem abwechselnd verschiedene Teilnehmer als Tourguide fungierten und wir viel von Kleinwalsertal zu sehen bekamen, gelangten wir zur zweiten Station: Seilbrücke und Flying-Fox. Als letztendlich alle wohlbehalten über die Schlucht gelangt waren, konnten wir beim Flying-Fox eine rasante Abfahrt genießen. Die schwersten unter uns beschleunigten beinahe auf Schallgeschwindigkeit und der Bergführer, der uns am anderen Ende abbremste, hatte wirklich alle Hände voll zu tun. Nach einem weiteren Fußmarsch, den wir dank korrekter Wegbeschreibung und durch einen freundlichen Busfahrer, der uns unterwegs einlud, schneller schafften, als unsere Bergführer erwarteten, kamen wir an die dritte Station: Abseilen von einer fast 50 m hohen Brücke. Es war ein Adrenalin-Kick sonders Gleichen, sein Leben zwei hauchdünnen Seilen und einem Bergführer anzuvertrauen, oben über das Brückengeländer zu klettern und dann loszulassen, um in rasantem Tempo nach unten zu schweben.

Nach diesen Strapazen stärkten wir uns bei einem deftigen Grillabend, bevor es zum erbarmungslosen Zweikampf kam: Die Reisegruppe wurde getrennt in zwei Hälften, die in allerlei Spielen gegeneinander antreten mussten. Erste Aufgabe war, einen Schlachtruf für die Gruppe zu finden und so entstanden die Gruppen "Yipieh-yipieh-yeah" und "s o   s e h 'n   S i e g e r   a u s".  Nach 24 Spielrunden und einem Punktestand von 12:12 stand die Gruppe "Yipieh-yipieh-yeah" als haushoher Sieger fest. Was beim anschließenden Ausklingenlassen des Abends noch alles so passiert ist, bleibt besser undokumentiert. Nur so viel sei gesagt: Langweilig wurde es sicher niemandem.

Der Sonntagvormittag stand unter dem Motto "Klar-Schiff machen" und dann traten wir auch schon wieder die Heimreise an.

Fazit: ein toller Musikerausflug, für den ein herzlicher Dank an das Organisationsteam geht, allen voran Manuela Stühle, Christine Nothelfer, Michaela Ritzel und Julia Kohler für die Hauptarbeit bei Vorbereitung und Durchführung. Vorbildlich war aber auch der Gemeinschaftssinn während des Wochenendes, welcher sich darin zeigte, dass alle immer tatkräftig mit angepackt haben. (RH)

20160924 Boehmische Spezialitaeten

Wieder ein großer Erfolg waren unsere beiden Konzerte unter dem Motto "Böhmische Spezialitäten - 60 Jahre Ernst Mosch und seine böhmische Musik".

Lesen Sie den Zeitungbericht, sehen Sie Stephan Hiemer in Aktion bei der Löffelpolka.

Ein herzliches Dankeschön geht an unseren Moderator Jürgen Matuschak, das Gesangsduo Christine Nothelfer und Rainer Hornig, an Dominik Moser und Michael Rösch, die für die passende Beschallung sorgten, Klaus Reggel für die musikalische Gesamtleitung und natürlich alle Musikerinnen und Musiker und alle Helfer im Hintergrund, die mit Werbung, Abrechnung, Abendkasse, Auf- / Abbau usw. betraut waren. 

 

Am Freitag, den 1. Juli fuand unser Dorffest im Kinderspielplatz beim Feuerwehrhaus statt. Am Mittag war die Wetterlage noch etwas zweifelhaft, aber abends konnte bis lang in eine der schönsten Sommerabende in diesem Jahr hinein gefeiert werden. Unserer Gemeinschaftsjugendkapelle mit Jungmusikern aus den Musikvereinen Mauerstetten, Pforzen, Rieden und Westendorf, der Musikverein Pforzen und die Trachtenkapelle boten ein gemischtes Unterhaltungsprogramm und bei Bockstechen und "Hau-den-Lukas" konnten die Geschicktesten und die Stärksten ihr Können unter Beweis stellen.

Herzlichen Dank an die vielen Gäste für ihren Besuch und die Unterstützung unseres Musikvereins. (RH)

Am Freitag, den 13. Mai spielten wir ein Kurkonzert in Bad Wörishofen mit einem pfiffigen Programm aus vielen Bereichen der Musik. Leider war das Wetter für eine Konzert im Freien zu regnerisch und zu kalt und wir spielten im Kurtheater. Trotz des schlechten Wetters waren um die 100 Zuhörer ins Kurhaus gekommen, um uns zuzuhören. Natürlich durften heuer, zum 60. Gründugsjubiläums der Original Egerländer Musikanten, einige Stücke von Ernst Mosch, darunter "Der Lieblingstrommler" mit Solist Stephan Hiemer, nicht fehlen. Im etwas moderneren Block trat Jürgen Schweiger bei "My Way" solistisch in den Vordergrund. Abgerundet wurde das Konzert wiederum mit Blasmusik im traditionelle Stil. Ein besonderer Dank gilt dem Haustechniker für seine Unterstützung. (RH)

Leider konnte die Trachtenkapelle an den sehr guten Erfolg von Pfaffenhausen (90 Punkte) nicht anknüpfen. Es schlichen sich zu viele kleine Fehler bei den verschiedenen Bewertungskriterien ein. Die Tagesform eines jeden einzelnen Musikers ist auch mit ausschlaggebend für einen dementsprechenden Gesamterfolg. Wertungsrichter Manuel Epli bescheinigte dem Dirigenten Klaus Reggel besonders in den "Tuttistellen" ein sehr schönes und ausdruckstarkes Musizieren mit vielen positiven Momenten. Auch einige solistische Passagen wurden von den einzelnen Musikerinnen und Musikern souverän gespielt. Doch beim sehr anspruchsvollen "The Hounds of Spring" waren zu viele Fallen und Klippen, die nicht umgangen wurden, daher konnte trotz eines überzeugenden ersten Stücks "Triumph of the Argonauts" kein besseres Ergebnis erspielt werden. (KR)